Krümel

Wie Krümel zu uns kam….

Frühjahr 2011. Nelly war schon eineinhalb Jahre bei uns. Wir befanden uns mitten in der Therapiehundeausbildung. Die Hündin meiner Arbeitskollegin, Nellys Mutter, war läufig und sollte gedeckt werden, was sie allerdings für keine gute Idee hielt. Sie wollte lieber wieder zum Nachbarhund…. Das wusste die Familie jedoch zu verhindern. Was sie allerdings nicht verhinderten, war der Kontakt zwischen der Mutter dieser Hündin, also Nellys Oma, und dem Rüden der Nachbarn. Da sich alles auf die Läufigkeit der einen Hündin konzentrierte, bekamen sie die Läufigkeit der Oma nicht mit….bekannte Geschichte also: Ausflug zum Rüden, ein Wurf von diesmal 8 allerliebsten Welpen…..
Wieder ging ich die Hundebabys besuchen – neeeeiiin, nur gucken, wir wollen jetzt noch keinen zweiten Hund, bisschen früh, die Ausbildung….
Es half alles nichts.
Beim zweiten Besuch kam ganz zum Schluss ein recht moppeliger kleiner Zwerg zu mir getrottet und guckte mich mit seinen damals schon unverwechselbaren Augen intensiv an…schmiss sich auf den Rücken und genoss hingebungsvoll mein Bauchkraulen…..
Muss ich noch mehr sagen?

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Im Juli zog Krümel – ja, er heißt wirklich immer noch so, obwohl der Name so wenig zu ihm passt wie Rambo zu einem Zwergpudel, aber gerade das fand ich witzig – bei uns ein und veränderte unser Leben zum zweiten Mal.
Nelly hatte sich nach zwei Tagen an den frechen kleinen Kerl gewöhnt und bemutterte ihn liebevoll. Sehr zärtlich und behutsam spielte sie mit ihm und übernahm den hündischen Teil der Erziehung eines jungen Rüden.
Den anderen Teil der Erziehung machte uns Krümel nach der Festlegung der Rangordnung sehr leicht. Von Haus aus eher unterwürfig lernte er schnell den Grundgehorsam und fügte sich gut in unsere Familie ein. Nur wenn es ums Fressen geht, muss man ihn in seine Schranken weisen. Krümel ist ein Kampfschmuser und möchte eigentlich nonstop gestreichelt werden. Und er möchter immer da sein, wo ich bin, oder bei Nelly, die er als große Schwester sehr schätzt. Trotzdem muss auch er das Alleinsein üben, denn das ist wichtig, nicht nur für die Therapiearbeit. Denn das er sich gut zum Therapiehund eignet, stellte sich schnell heraus.
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Seine ersten Übungsstunden erledigte er mit Bravour und hat trotz zwischenzeitlicher Pubertät die Ausbildung problemlos und schnell absolviert.

Krümel ist mein Seelenhund, der mir in allen Situationen zur Seite steht! Er ist einfach ein Schatz…..
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